Grundschulkinder

www.christa-seidel.de
Die neue Website über die Interpretation
von Kinderzeichnungen

Bilder von Kindern im Grundschulalter ©

Die Kinderzeichnungen im Grundschulalter können Eltern, LehrerInnen, TherapeutInnen und Ärztinnen und Ärzten Anhaltspunkte über die Entwicklung, die besondern Fähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern geben

Einige wichtige Fragen zur Beurteilung von Kinderzeichnungen:

  • Stimmen Lebensalter und Entwicklungsstufe der Kinderzeichnung überein?
  • Hinweise für Umwelteinflüsse, die in der Erlebniswelt des Kindes eine wichtige Rolle spielen und mit dem Kind von Seiten der Eltern/ Lehrer/Therapeuten bearbeitet und besprochen werden sollten (Einflüsse aus dem Fernsehen, aus aktuellen Tagesereignissen)?
  • Hinweise für emotional-soziale Störungen?
  • Hinweise für kreative Potentiale?
  • Finden wir Hinweise für allgemeine oder umschriebene Entwicklungsstörungen, für so genannte „Teilleistungsstörungen“?
  • Welche Untersuchungen sind im Bereich der motorischen und sprachlichen Entwicklung, der Entwicklung der Wahrnehmungsfunktionen, der geistigen und emotional-sozialen Entwicklung im Zusammenhang mit der Beurteilung der Kinderzeichnungen erforderlich?
  • Welche Hypothesen sollten bearbeitet werden?
  • Welche Fachgebiete sollten zur Klärung der anstehenden Fragestellungen einbezogen werden?
  • Wie und mit wem könnte eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik, Förderung und Therapie verwirklicht werden, um dem Kind gezielte Hilfen geben zu können.?

Um mit diesen Fragen verantwortungsvoll umgehen und im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes arbeiten zu können, ist auf der Grundlage von medizinischen, pychologischen, pädagogischen, sonderpädagogischen oder therapeutischen beruflichen Qualifikationen eine gründliche Weiterbildung auf dem Gebiet der Kinderzeichnung bei Entwicklungsstörungen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erforderlich. (Link). Ohne den Erwerb fundierter entwicklungspsychologischer Grundlagen können Kinderzeichnungen nicht sinnvoll im Hinblick der Konsequenzen für Diagnostik, Elternberatung, Schule und/oder Förderung und Therapie interpretiert werden.
Eine Buchveröffentlichung zu dieser Thematik liegt vor. (siehe Button Buch Christa Seidel)

Welche Beobachtungen und Fragestellungen ergeben sich aus den folgenden Bildbeispielen der Kinder im Grundschulalter? (siehe oben)

Jo   (siehe Bild Kindergartenalter)
geht jetzt in die erste Klasse der Grundschule und lernt mit gutem Erfolg die Kulturtechniken.

Flieger

Jo, 6;6 Jahre

“Schloss”

Jo, 6;6 Jahre
zur Bildergalerie


 „Geheimagent“
Dieser Junge ist 7 Jahre und 5 Monate alt, geht in die zweite Klasse einer Grundschule und gibt sich den Namen: „Geheimagent“. Seine Bilder nennt er wie folgt:

„Skateboard“


 „Spiel mit Linien“

 „Detektiv“

 Zu seinem Detektivbild sagt er: „Unter dem Detektiv sind 4 Raketen, sie sind angeschnallt. Damit düst er ins Raumschiff. Er geht zu den Aliens auf einen anderen Planet.“

 „Lucky Luke“

 „Windgeschichten“

Inzwischen ist „Geheimagent“ 8 Jahre und 3 Monate alt.
Er malt sich als Agent und erfindet zu diesem Bild folgenden Song mit Melodie und Text.

„Agent“

Am gleichen Tag malt er sich als „mystischen Ritter“. Er ist jetzt ein „Wikinger und kämpft gegen die Bösen“.

 „Wikinger“


zur Bildergalerie


Susanne
Susanne ist 11 Jahre alt und besucht als Integrations-Kind die 4. Klasse einer Grundschule. Sie hat dieses Bild mit viel Freude während einer Therapiestunde gemalt und ist darauf sehr stolz. Die Fortschritte des Kindes in der Langzeitbehandlung können bei der Beurteilung seiner Zeichnungen nachgewiesen werden. Susanne erhält in der Therapie gezielte Hilfestellungen zur Festigung ihres Selbstbewusstseins und zur Entwicklungsförderung (Frostig-Therapie; Link). Bei der Therapie des Mädchens ist der Einsatz der Kinderzeichnung im Hinblick von Diagnostik und Therapie von großem Gewinn.

 „Mädchen mit roten Haaren“

zurück zur Kurswerkstatt oder zur Bildergalerie     Home