Kursangebot

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Die neue Website über die Interpretation
von Kinderzeichnungen



Weiterbildungsangebote 2004

Die Kinderzeichnung bei Entwicklungsstörungen
Entwicklungspsychologische, diagnostische und therapeutische Aspekte

 

 

 

 

Grundkurs

10. bis 12. Dezember 2004

München

 

Aufbaukurs

22. bis 24. Oktober 2004

Starnberg

 

Supervisionskurs 2

18. bis 19. Juni 2004

Starnberg

 

Supervisionskurs 1 voraussichtlich Juni 2005    

Grundkurs


Inhalt: Der Kinderzeichnung kommt bei Entwicklungsstörungen im Rahmen des Gesamtplans einer medizinisch-psychologisch-(sonder)pädagogischen Diagnostik, der Förderung und Therapie eine wichtige Bedeutung zu. Freie zeichnerische Gestaltungen und Zeichentests können als orientierende diagnostische Verfahren eingesetzt werden und zeigen bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen, Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung, Konzentrations-, Lern- oder Verhaltensstörungen charakteristische Auffälligkeiten mit Unterschieden zur altersentsprechenden Entwicklung. Die ganzheitlich orientierte Analyse der Kinderzeichnung mit der Bestimmung von Entwicklungsmerkmalen und von emotionalen Zeichen gibt wichtige Hinweise zur Beurteilung der emotional-sozialen, visuo-motorischen, sprachlichen, perzeptiven, kognitiven und kreativen Entwicklung des Kindes und kann im Bereich der Entwicklungsdiagnostik, der Diagnostik von Teilleistungsstörungen, der Therapieplanung, Therapie, Förderung oder im Bereich der Prävention in Kindergärten oder Schulen gezielt eingesetzt werden. In der freien Zeichnung oder in Zeichentests ohne Zeitdruck und Prüfungsangst lassen sich als Ergänzung und Absicherung der standardisierten Intelligenzdiagnostik bei Kindern mit Leistungsängsten wichtige Hinweise für ihre geistigen Potentiale und für ihre individuellen Ausdrucksmöglichkeiten im sprachlichen und kreativen Bereich ermitteln, ebenso wichtige Hinweise für Traumatisierungen und Regressionen, für Hochbegabung und Sonderbegabung. Aus den sprachlichen Äußerungen der Kinder zu ihren Bildern lässt sich die Motivstruktur des Kindes erkennen mit Hinweisen für aktuelle Erlebnisinhalte sowie für vorliegende emotional-soziale Probleme oder Störungen. Die Interpretation von auffälligen emotionalen Zeichen in der Kinderzeichnung sollte in entwicklungspsychologische Zusammenhänge und in die Ergebnisse der Anamnese, der Explorationsgespräche und der anderen vorliegenden Untersuchungsbefunde eingeordnet werden. Es ist in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig, die Zeichnungen als Langzeitbeobachtungen im Verlauf zu beobachten und Regressionen, Stagnationen oder Entwicklungssprünge in die ganzheitlich orientierte Interpretation einzubeziehen. Aus der Analyse und Interpretation der Entwicklungsmerkmale und der emotionalen Zeichen in der Kinderzeichnung lassen sich Hypothesen formulieren, die in der mehrdimensionalen und interdisziplinären Prozessdiagnostik weiter bearbeitet und geklärt werden können. Therapie- und Förderplanungen sowie die Förderung und Therapien selbst können durch die Einbeziehung der Kinderzeichnung wesentlich bereichert werden. Setzt man die Kinderzeichnung in der Prävention als Screening-Verfahren gezielt in Kindergärten, Vorschulen oder Schulen ein, können Kinder mit Entwicklungsstörungen oder mit emotional-sozialen Störungen frühzeitig erkannt und weiterführende diagnostische und gegebenenfalls entwicklungstherapeutische oder psychotherapeutische Interventionen rechtzeitig eingeleitet werden, ehe es zur Chronifizierung von Störungsbildern kommt. Auch in pädiatrischen Vorsorgeuntersuchungen hat sich der gezielte Einsatz der Kinderzeichnung sehr bewährt.

Ziel: In diesem Grundkurs soll eine Einführung in das Gebiet der ganzheitlich und entwicklungspsychologisch orientierten Analyse und Interpretation der Kinderzeichnung vermittelt werden. Es werden Kinderzeichnungen altersentsprechend entwickelter Kinder bis ins Jugendalter als Langzeitbeobachtungen in Diaserien und in Originalen demonstriert und unter entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten ausgewertet. In Unterscheidung zu diesen Zeichnungen werden vor allem Zeichnungen von Kindern mit Teilleistungsstörungen, von sprach-, wahrnehmungs-, konzentrations- und lerngestörten sowie von geistig behinderten und von verhaltensgestörten Kindern analysiert und auch im Hinblick von Therapie- und Förderkonzepten besprochen. In diesem Zusammenhang wird die Anwendung des Frostig-Konzepts in Pädagogik und Therapie im Überblick und in der Zusammenfassung dargestellt.
Der hier beschriebene Grundkurs zur Thematik der Kinderzeichnung bei Entwicklungsstörungen gehört zu einem Weiterbildungsprogramm, das von der Seminarleiterin etabliert wurde. Grund-, Aufbau- und Supervisionskurse bauen aufeinander auf und können zur Festigung und Erweiterung der erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen auf diesem Gebiet nur in der angegebenen Reihenfolge besucht werden.

Methodik: In einer Bilderserie wird ein Überblick über die altersentsprechende Entwicklung der Kinderzeichnung bis zum Jugendalter vorgestellt und entwicklungspsychologisch eingeordnet. Bei der Arbeit in Kleingruppen werden Fallbeispiele mit Kinderzeichnungen in der Langzeitbeobachtung von den KursteilnehmerInnen unter Anleitung analysiert, dabei werden die Ergebnisse von Anamnese, Explorationsgesprächen, Verhaltensbeobachtung und vorliegender medizinischer, psychologischer und (sonder)pädagogischer Befunde einbezogen. Gemeinsam werden ganzheitlich orientierte Ansätze für die Planung entwicklungstherapeutischer Maßnahmen im emotional-sozialen Bereich, in den Bereichen von Bewegung, Sprache, Wahrnehmung, Kognition und Kreativität erarbeitet. Diese Fallbeispiele werden abschließend in Videofilmen demonstriert und diskutiert.
Als Hilfsmittel kommen Originalzeichnungen, Diapositive und Videofilme zur Anwendung.
Durch praktische Übungen soll der persönliche Bezug zum Medium des Malens und Zeichnens hergestellt oder vertieft werden. Die Diskussion von Fallbeispielen, auch der TeilnehmerInnen, wird wesentlicher Bestandteil dieses Kurses sein.

 

Zielgruppe:

ÄrztInnen, ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, PsychologInnen, (Sonder)pädagogInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen
 

Teilnehmerzahl:

25 Personen
 

Termin:

10.12.2004, 16 Uhr bis 12.12.2004, 13 Uhr
 

Teilnehmergebühr:

180.- Euro
 

Seminarleitung:

Dipl.-Psychologin Dr. Christa Seidel, Klinische Psychologin BDP, Frostig-Therapeutin, Starnberg, Mitglied im Lehrteam der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V., Würzburg
 

Anmeldung und
Organisation:

Deutsche Akademie für Entwicklungs-Rehabilitation e.V.
Heiglhofstraße 63, 81377 München
Tel. : 089/724968011/12, Fax: 089/72496820
Kursnummer 042028
 

Hinweis:

Mitzubringen sind vorbereitete Fallbeispiele mit Kinderzeichnungen aus der eigenen Praxis
 

Literatur: www.christa-seidel.de/Literatur (G- Grundkurs, Überblick)
H.-G. Richter (1997) Die Kinderzeichnung. Entwicklung, Interpretation, Ästhetik, Cornelsen Lehrbuch.

Dieses Seminar wird als Baustein zur Erlangung des „Marianne-Frostig-Zertifikats“ von der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V. anerkannt. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V., Würzburg, statt.

 

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Aufbaukurs
Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die Absolvierung des Grundkurses.


Inhalt: Besprechung von praxisbezogenen Umsetzungsmöglichkeiten der Inhalte des Grundkurses und von besonderen Interessen und Fragestellungen der TeilnehmerInnen für diesen Aufbaukurs.
Vorstellung, Auswertung und kritische Reflexion der folgenden Zeichentests als orientierende Testverfahren im Rahmen der Entwicklungsdiagnostik: "Zeichne einen Menschen" ZEM, (E. Koppitz), mit Übungen zur quantitativen und qualitativen Auswertung und der Ermittlung und Unterscheidung von Entwicklungsmerkmalen und von emotionalen Zeichen, "Mann-Zeichentest" (H.Ziler), "Baum-Test" (U. Avé-Lallement), "Haus-Baum-Person-Test" (W.L. Warren), "Sterne-Wellen-Test" (U. Avé-Lallement).
Die Mensch-Zeichnung als Screening-Verfahren zur Ermittlung der Schulreife: vergleichende Betrachtungen von Zeichentests: Mensch-Zeichnung (E. Koppitz), Mann-Zeichnung (H. Ziler) und Sterne-Wellen-Test (U. Avé-Lallemant) und Vergleich mit den Ergebnissen von Verhaltensbeobachtung, Explorationsgesprächen und medizinischen, psychodiagnostischen und (sonder)pädagogischen Befunden bei altersentsprechend entwickelten und bei entwicklungsgestörten Kindern, Besprechung von neuen veröffentlichten Studien zu dieser Thematik, Besprechung von vorbereiteten Fallbeispielen der KursteilnehmerInnen mit Kinderzeichnungen, Videoaufzeichnungen von Maltherapien entwicklungsgestörter Kinder mit sekundären Verhaltens- und emotionalen Störungen

Ziel: In diesem Aufbaukurs sollen die Inhalte des Grundkurses auf dem Gebiet der ganzheitlich und entwicklungspsychologisch orientierten Analyse und Interpretation der Kinderzeichnung vertieft und eine Einführung zur Anwendung von Zeichentests mit praktischen Übungen vermittelt werden.

Methodik: Die Auswertung der oben genannten Zeichentests wird unter Zuhilfenahme von Testanweisungen, detailliertem Bildmaterial und normativen Daten der Originalliteratur und von Testbeispielen und Auswertungshilfen der Seminarleiterin vorgestellt und in der praktischen Anwendung in Kleingruppen (Teamarbeit) geübt. Die TeilnehmerInnen erhalten Gelegenheit, ihre Kenntnisse des Grundkurses in Fallbesprechungen aus der eigenen Praxis einzubringen, dabei die Auswertungen der in diesem Aufbaukurs vermittelten Zeichentests zu üben und in ganzheitlich orientierte Zusammenhänge einzuordnen. Mit den Videoaufzeichnungen von Maltherapien werden die Inhalte dieses Aufbaukurses veranschaulicht. Durch praktische Übungen soll der persönliche Bezug zum Medium des Malens und Zeichnens vertieft werden.

Zielgruppe:

ÄrztInnen, ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, PsychologInnen, (Sonder)PädagogInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen
 

Teilnehmerzahl:

16 Personen
 

Termin:

22.10. -24.10.2004
22.10.2004, 16:00 Uhr -24.10.2004. 13:00 Uhr
 

Kursgebühr:

180.- Euro zzgl. 15.- Euro für Kopien und Materialien
 

Anmeldeschluss:

04.10.2004 für den Kurs vom 22.10. -24.10.2004,
nächster Kurs voraussichtlich im Oktober 2005
 

Kursleitung:

Dr. Christa Seidel, Diplom-Psychologin, Klinische Psychologin BDP, Frostig-Therapeutin, Mitglied im Lehrteam der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V., Würzburg
 

anmelden bei :

Dr. Christa Seidel, Bahnhofstraße 6, 82319 Starnberg
Tel. : 08151/3944
Fax: 08151/73202
 

Hinweis:

Mitzubringen sind vorbereitete Fallbeispiele mit Kinderzeichnungen aus der eigenen Praxis (auch Video)

Dieses Seminar wird als Baustein zur Erlangung des "Marianne-Frostig-Zertifikats" von der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V. anerkannt. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V., Würzburg, statt.
 

Literatur:

www.christa-seidel.de
 

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Supervisionskurs 2
Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Supervisionskurs 2 ist die Absolvierung des Grundkurses, Aufbaukurses und des Supervisionskurses 1.


Inhalt: Besprechung von praxisbezogenen Umsetzungsmöglichkeiten der Inhalte des ersten Supervisionskurses und von besonderen Interessen und Fragestellungen der TeilnehmerInnen für diesen Supervisionskurs 2.
Vorstellung, Auswertung und kritische Reflexion der folgenden Zeichentests als orientierende Testverfahren im Rahmen der Entwicklungsdiagnostik: "Sterne-Wellen-Test" (U. Avé-Lallement), " Die Sonne in der Kinderzeichnung" und "Sonnenfamilien-Test" ( A. Iten), praktische Übungen zu den Testauswertungen und Einordnung in ganzheitlich orientierte Zusammenhänge von Verhaltensbeobachtung, Explorationsgesprächen und medizinischen, psychodiagnostischen und (sonder)pädagogischen Befunden bei altersentsprechend entwickelten und bei entwicklungsgestörten Kindern, ein besonderer Schwerpunkt wird die Untersuchung der Schulreife mit den oben genannten Testverfahren sein, Besprechung von vorbereiteten Fallbeispielen der Kursleiterin und der KursteilnehmerInnen mit Kinderzeichnungen und Videoaufzeichnungen von Maltherapien entwicklungsgestörter Kinder, Übungen zur Gesprächsführung: "Wie spreche ich mit dem Kind über sein Bild?", "Wie spreche ich mit den Eltern über die Bilder ihres Kindes?"

Ziel:
In diesem Supervisionskurs 2 sollen die Inhalte des Supervisionskurses 1, des Aufbau- und Grundkurses auf dem Gebiet der ganzheitlich und entwicklungspsychologisch orientierten Analyse und Interpretation der Kinderzeichnung vertieft und die Anwendung der oben genannten Zeichentests mit praktischen Übungen vermittelt werden. Die Gesprächsführung mit Kindern und mit Eltern zu Zeichnungen, Malereien oder Gestaltungen wird geübt.

Methodik:
Die Auswertung der oben genannten Zeichentests wird unter Zuhilfenahme von Testanweisungen, detailliertem Bildmaterial und normativen Daten der Originalliteratur und von Testbeispielen und Auswertungshilfen der Kursleiterin vorgestellt und in der praktischen Anwendung in Kleingruppen (Teamarbeit) geübt. Die TeilnehmerInnen erhalten Gelegenheit, ihre Kenntnisse des Grundkurses, Aufbaukurses und des 1. Supervisionskurses in Falldarstellungen aus der eigenen Praxis einzubringen, dabei die Auswertungen der in diesem Supervisionskurs 2 vermittelten Zeichentests und anderer Zeichentests zu üben und in ganzheitlich orientierte Zusammenhänge einzuordnen. Mit den Videoaufzeichnungen von Maltherapien werden die Inhalte dieses Supervisionskurses 2 veranschaulicht. Durch praktische Übungen soll der persönliche Bezug zum Medium des Malens, Zeichnens und Gestaltens vertieft werden.

Zielgruppe:

ÄrztInnen, ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, PsychologInnen, (Sonder)PädagogInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen
 

Termin:

18.6. -19.6. 2004
18.6. 2004, 16:00 Uhr -19.6. 2004. 18:00 Uhr
 

Veranstaltungsort: Praxis Dr. Christa Seidel
Bahnhofstraße 6, 82319 Starnberg, Tel. : 08151-3944, Fax: 08151-73202

 

Teilnehmerzahl:

16 Personen
 

Kursgebühr:

130 €, zuzüglich 15 € für Kopien und Materialien
 

Anmeldeschluss:

31.5.2004 für den Kurs vom 18.6. -19.6. 2004
 

Kursleitung:

Dr. Christa Seidel, Diplom-Psychologin, Klinische Psychologin BDP, Frostig-Therapeutin, Mitglied im Lehrteam der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V., Würzburg
 

Anmeldung und Organisation:

Dr. Christa Seidel, Bahnhofstraße 6, 82319 Starnberg
Tel. : 08151/3944
Fax: 08151/73202
 

Hinweis:

Mitzubringen sind vorbereitete Fallbeispiele mit Kinderzeichnungen aus der eigenen Praxis (auch Video)
 

Literatur zur Vorbereitung:

Avé-Lallement, U. (1994): "Der Sterne-Wellen-Test". (2. erw. Aufl.), Ernst Reinhardt Verlag, Iten, A. (1974): "Die Sonne in der Kinderzeichnung und ihre psychologische Bedeutung", Verlag H.R. Balmer AG, Zug. Die Unterlagen zum "Sonnenfamilien-Test" (A. Iten) werden im Supervisionskurs 2 zur Verfügung gestellt.

Weitere Literaturangaben zur Thematik der Kinderzeichnung unter: www.christa-seidel.de

 

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