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zur Person
Dr. phil. Christa Seidel, Diplom-Psychologin, Klinische Psychologin BDP Verheiratet, 2 Töchter
Beruflicher Werdegang:
- Diplom im Hauptfach Psychologie, Universität Mainz (1964)
- Psychologin an der Klinik für Kommunikationsstörungen der Universitätsklinik Mainz. (1964-1966)
- Promotion (Dr. phil.) an der Philosophischen Fakultät der Universität Mainz im Hauptfach Psychologie (1967)
- Aufenthalt in den USA (1967-68), dort erste Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Frostig-Konzept
- Freie Mitarbeiterin an der Klinik für Kommunikationsstörungen der Universitätsklinik Mainz (1969-1970), dort erste klinische Anwendung der Frostig-Therapie in Deutschland etabliert; (Link)
- eigenverantwortliche und selbständige Tätigkeit in den kinderpsychologischen Praxen in Heidelberg (1970-1978), Göttingen (1984-1989) und seit 1989 in Starnberg
- Anerkennung durch den Berufsverband Deutscher Psychologen, BDP, als Klinische Psychologin eigenverantwortlich und selbständig tätig zu werden (1978)
- freie Mitarbeiterin an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Göttingen (1979)
- freie Mitarbeiterin an der Heilpädagogischen Abteilung Gleichen-Bischhausen des Psychagogischen Kinderheims Rittmarshausen e.V.(1979-1984)
- Vortragstätigkeit bei der Vermittlung des Frostig-Konzepts für verschiedene Institutionen im Bereich der Entwicklungs-Rehabilitation im In- und Ausland (ab 1973)
- Anerkennung als Klinische Psychologin/Psychotherapeutin BDP durch den Berufsverband Deutscher Psychologen (1990)
- Gründungsmitglied der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V. ( gegründet 1986)
- Vizepräsidentin dieser Gesellschaft (1986-1992), seit 1992 Ehrenpräsidentin;
- Erwerb des Marianne Frostig-Zertifikats (1993)
- Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und im Lehrteam der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V.( seit 1986)
- Zusatzausbildung (1983-2002 Aufbauseminare) in Göttingen „Psychologie der Kreativität“ bei Erika Landau, Tel Aviv (Link1) (Link2)
- Etablierung eines aufeinander aufbauenden Weiterbildungsprogramms: „die Kinderzeichnung bei Entwicklungsstörungen“( ab 1989) (Link)
Schwerpunkte der beruflichen Arbeit in der kinderpsychologischen Praxis: 82319 Starnberg, Bahnhofstraße 6, Tel: 08151/3944, Fax: 08151/73202
Psychologische Diagnostik von durchschnittlich oder überdurchschnittlich begabten oder von lern- oder geistig behinderten Kindern und Jugendlichen mit Wahrnehmungs- Lern- und Verhaltensstörungen; Therapie von wahrnehmungs- und lerngestörten Kindern und Jugendlichen, auch mit Sekundärproblematik, Elternberatungen. Die Schwerpunkte dieser Therapie liegen in Verbindung mit dem Frostig-Konzept auf dem Gebiet der Psychologie der Kreativität.
Weiterbildungsveranstaltungen über die Anwendung des Frostig-Konzepts im Rahmen der Baustein-Angebote der Internationalen Frostig-Gesellschaft e.V. zum Erwerb des Marianne Frostig-Zertifikats in Würzburg und Starnberg.
Weiterbildungsprogramm: „Die Kinderzeichnung bei Entwicklungsstörungen“: In einem aufeinander aufbauenden Kurssystem mit Grundkurs, Aufbaukurs und Supervisionskursen wird für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus pädagogischen, heil- und sonderpädagogischen, psychologischen, medizinischen und therapeutischen Berufen die Thematik der Kinderzeichnung als ein interdisziplinäres Weiterbildungsangebot vermittelt (siehe Kursangebote dieser Homepage). Grund- und Aufbaukurs sind als Bausteine innerhalb des Weiterbildungsprogramms der Internationalen Frostig-Gesellschaft e. V, Würzburg. zur Erlangung des Marianne Frostig-Zertifikats anerkannt. Die Supervisionskurse sind zur Vertiefung der angebotenen Inhalte als Refresher-Kurse nach Erlangung des Frostig-Zertifikats oder der Zertifikate anderer Weiterbildungsprogramme geeignet. Die Kurse werden in München und Starnberg angeboten (siehe Kursprogramm).
Supervision von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kindergärten, insbesondere von Integrations-Kindergärten, Schulen, pädagogischen, heil- und sonderpädagogischen, psychologischen und therapeutischen Einrichtungen und Praxen, die auf dem Gebiet der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Lern- und Verhaltensstörungen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Publikationen:
Seidel,
Ch. (1966):
Beiträge zur klinischen Psychologie kindlicher Hör- und Sprachstörungen.
Die diagnostische Relevanz des Bender-Gestalttests, des Mann-Zeichentests
und des Snijder-Oomen-Intelligenztests für hochgradige Hör- und Sprachstörungen.
Diss. Universität Mainz.
Seidel, Ch. (1970).
Psychodiagnostik kindlicher Hör- und Sprachstörungen.
Methoden und differentialdiagnostische Möglichkeiten. In: R. Luchsinger,
G.E. Arnold (Hrsg.): Handbuch der Stimm- und Sprachheilkunde
3. Aufl.: Die Sprache und ihre Störungen. Springer, Wien-New York, S.
358-378..
Seidel, Ch.(1973):
Klinische Psychologie der Hör- und Sprachstörungen.
In: Biesalski,P. (Hrsg.): Phoniatrie und Pädaudiologie. Thieme. Stuttgart,
S. 302-322.
Seidel, Ch., Biesalski,P.(1973):
Psychologische und klinische Erfahrungen mit dem Frostig-Test und der
Frostig-Therapie bei sprachbehinderten Kindern.
Prax. Kinderpsychol., 22,1, S. 3-15.
(siehe auch Phoniatrie
und Psychologie: Seidel, Ch.; Biesalski)
Seidel, Ch., Kiefner,B., D. Lessel, N. Schwarz, H. Steffen, U. Zimmermann
(1978):
Zur Untersuchung der Intelligenz, der visuellen Perzeption und des
Auftretens von Lernschwächen und Verhaltensauffälligkeiten bei Erstklässlern
der Sonderschulen für Sprachbehinderte in Heidelberg und Mannheim.
In: Lotzmann, G. (Hrsg.): Aspekte auditiver, rhythmischer und sensomotorischer
Diagnostik, Erziehung und Therapie. Reinhardt, München-Basel
Steffen,H., Seidel,Ch.(1976):
Perzeptives, kognitives, schulisches und soziales Verhalten sprachretardierter
und sprechgestörter Kinder.
Z. Kinder. Jugendpsychiat.4,3,216.
Seidel, Ch. (1981):
Diagnose und Therapie von visuellen Perzeptionsstörungen.
In: Teilleistungsstörungen. Ihre Erkennung und Behandlung bei Kindern.
Marianne Frostig und H. Müller (Hrsg.), Urban und Schwarzenberg, München-Wien-Baltimore,
S. 58 – 94. (siehe auch: Fallbeispiel)
Seidel, Ch. (1985):
In memoriam: Marianne Frostig.
In: Prax. Kinderpsychol., 34, 7, S.277-279.
Seidel, Ch. (1986):
Marianne Frostig – Mensch und Werk:
Die Anwendung ihrer Test – und Therapieprogramme in Deutschland seit
1972.
In: E.J. Kiphard und Ch. Seidel (Hrsg.):
Festschrift Memorial-Symposium zum 1. Todestag von Dr. Marianne Frostig.
Wiederauflage anlässlich des 10- jährigen Bestehens der Internationalen
Frostig-Gesellschaft (1986-1996), S. 3-10
Seidel, Ch. (1987):
Das Marianne Frostig-Konzept.
In: Internationale Frostig-Gesellschaft (Hrsg.):
Die Anwendung des Marianne Frostig-Konzepts in Pädagogik und Therapie.
Jahrestagung 1987, Borgmann.
Seidel. Ch. (2007):
Leitlinien zur Interpretation der Kinderzeichnung. Praxisbezogene Anwendung
in Diagnostik, Beratung, Förderung und Therapie.
Journal Verlag, A-Lienz, ISBN-Nr.: 978-3-902128-30-0
Seidel, Ch. (2010):
Modell zur Interpretation von Kinderzeichnungen – seine Anwendung in
Kunsttherapie und Kunstunterricht. In: C. Kirchner, J. Kirschenmann,
M. Miller (Hrsg.): Kinderzeichnung und jugendkultureller Ausdruck. Forschungsstand
- Forschungsperspektiven. kopaed, München,
S. 269-280.
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